Save.TV-Aufnahmen auf dem Fernseher ansehen

von stv-admin am 07/12/2010

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In einem unserer letzten Blogeinträge haben wir die Vorzüge des H.264-Standards vorgestellt, viele Kunden fragen aber dennoch sowohl in unserem Support als auch im Forum nach, wie man die aufgezeichneten Sendungen auf das Fernsehgerät im Wohnzimmer übertragen kann.
Daher wollen wir nun einige Szenarien genauer beleuchten und aufzeigen, wie einfach Save.TV-Aufnahmen auf dem Fernseher angeschaut werden können:

Option 1: Film brennen und auf einem Bluray-Player ansehen:

stv brennen 2 Save.TV Aufnahmen auf dem Fernseher ansehen
Dies ist sicherlich die einfachste Lösung, denn die meisten Bluray-Player sind heutzutage in der Lage, H.264-Dateien abzuspielen. Auch Filme im Xvid-Format können immer mehr Bluray-Player verarbeiten. DVD Player können H.264-Dateien meistens nicht interpretieren, aber natürlich können Sie diese Option mit Xvid-Dateien nutzen, sofern Ihr Gerät dieses Format beherrscht.
Vorteile:
– Keine Installation nötig.
– Kein technisches Hintergrundwissen erforderlich.
Nachteile:
– Dateien müssen separat auf einen Rohling gebrannt werden.
– Es muss überprüft werden, ob der eigene Bluray-Player die entsprechenden Dateiformate wirklich beherrscht.

Option 2: Dateien direkt auf den Fernseher übertragen:

HDMI Save.TV Aufnahmen auf dem Fernseher ansehen
Diese Option eignet sich hauptsächlich für Laptops, die über einen HDMI-Anschluss verfügen. Sofern dies der Fall ist, kann der PC problemlos über diese Schnittstelle mit dem TV verbunden und der Inhalt des Computers auf dem Fernseher angesehen werden. Da HDMI sowohl Bild als auch Ton überträgt, ist nur ein Kabel nötig. Hier ist zu bedenken, dass man ein möglichst kurzes HDMI-Kabel (nach Möglichkeit weniger als 1,5 Meter) verwenden sollte, da die Signalqualität mit zunehmender Kabellänge nachlässt.
Vorteile:
– Keine Installation nötig.
– Einfache Bedienung.
Nachteile:
– Nicht praktikabel, wenn PC und Fernseher in verschiedenen Räumen stehen.

Option 3: Dateien auf einen Medienserver streamen:

Streamen Save.TV Aufnahmen auf dem Fernseher ansehen
Bei dieser Variante überträgt man die Dateien über das Heimnetzwerk (LAN oder WLAN) auf einen separaten Medienserver, der normalerweise per HDMI mit dem Fernsehgerät verbunden ist.
Als Medienserver kommen verschiedene Endgeräte in Frage: Beispielsweise können Spielkonsolen wie die Playstation 3 oder die Xbox360, die H.264-Dateien problemlos erkennen und abspielen.
Die einzige Voraussetzung, um die entsprechenden Sendungen auf die Konsole zu übertragen, ist wie erwähnt lediglich, dass sich der PC und die PS3/Xbox360 im gleichen Netzwerk befinden.
Es gibt auch eigene Mediaplayer, wie beispielsweise den Asus O!Play Air HDP-R3, die speziell für diesen Zweck entworfen wurden und fast alle Dateiformate problemlos auf dem Fernseher abspielen können.

Da es unzählige Beispiele gibt, wie das Streamen letztendlich vonstatten-geht, können wir exemplarisch aufzeigen, wie dies über die PS3, XBox360 und einen Mediaplayer geschieht:

Xbox:
Die XBox ist prinzipiell in der Lage, als Medienserver zu fungieren, allerdings muss diese erst mit dem PC verbunden werden. Die nötigen Einstellungen können entweder kompliziert per Hand durchgeführt werden oder man lädt sich ein kleines Programm herunter, dass diese Arbeit übernimmt:
Ein solches Tool, dass leicht zu konfigurieren ist und bei unseren Tests zu hervorragenden Ergebnissen führte, war TVersity, das in diesem Tutorial ausführlich erläutert wird.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das kleine Codecpack ffdshow unbedingt mit installiert werden muss.
Für Mac-User können wir Connect360 empfehlen, das ebenfalls kinderleicht zu bedienen war und alle Dateiformate ohne Probleme abspielte.

Playstation 3:
Auch bei PS3 lieferte TVersity hervorragende Ergebnisse und funktionierte die Konsole in wenigen Zügen zum Medienserver um.
Alternativ ist hier der PS3 Media Server zu empfehlen, der auch Mac-kompatibel ist. Eine sehr gute Anleitung dazu finden Sie hier.

Asus O!Play Air HDP-R3
Beispielhaft für das Übertragen von Dateien vom PC auf einen Mediaplayer haben wir den Asus O!Play getestet – andere vergleichbare Medienplayer können Sie hier finden.
Als ersten Schritt muss sich der Kunde überlegen, wie er den Player nutzen möchte, nachdem er ihn an den Fernseher angeschlossen hat: Sobald der Player an den Fernseher angeschlossen ist, muss man sich zunächst überlegen, wie man ihn nutzen möchte
Hintergrund ist, dass der Mediaplayer mehrere Optionen bietet. Zum einen ist es möglich, Dateien (wie bei der PS3 oder Xbox360) auf das Gerät zu streamen, zum anderen kann der Benutzer auch einfach eine externe Festplatte per USB oder eSATA anschließen. Auch ein Kartenleser ist integriert.
Sofern der User mit einer externen Festplatte/SD-Karte arbeitet, muss er diese nun lediglich noch über das Menü “Filme” auswählen und kann die Dateien ansehen.
Falls die Sendungen vom PC gestreamt werden sollen, sind noch zwei kleine Schritte erforderlich:
Zunächst muss der Asus O!Play ins Netzwerk integriert werden und anschließend müssen die Dateien oder Ordner, die gestreamt werden sollen, auf dem PC freigegeben werden. Wie man einzelne Ordner freigibt, können Sie hier nachlesen.
Sobald dies erledigt ist, können die Sendungen komfortabel über die mitgelieferte Fernbedienung gestartet bzw. auch jederzeit angehalten werden.
Vorteile:
– Kein “Kabelsalat”.
– Einfache, intuitive Bedienung.
– Fernseher und PC können auch in verschiedenen Räumen stehen.
Nachteile:
– Geringes technisches Verständnis nötig

Natürlich gibt es auch weitere denkbare Szenarien, die wir jedoch an dieser Stelle nicht alle beleuchten können. Zumindest erwähnt werden sollen aber natürlich verschiedene Network Attached Storage (NAS)-Lösungen von Synology oder Thecus, die dem Kunden nach der Installation die Arbeit vollständig abnehmen. Großer Vorteil eines NAS ist natürlich, dass nun der PC gar nicht mehr in Betrieb sein muss und die Dateien automatisch für das NAS geladen werden.

Wie übertragen Sie die Save.TV-Dateien auf den PC?

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